Rundfunk über Internet

Wenn traditionelle Programmverbreitungswege über Kabel, Satellit und Terrestrik für den Rundfunkempfang unverzichtbar bleiben und neue Angebots- und Nutzungsformen im Internet rasant an Zuwachs gewinnen, heißt das Zauberwort “hybrid“. Mehr als 180 Teilnehmer gingen am 1. und 2. Dezember im Münchener Institut für Rundfunktechnik der Frage nach, ob die traditionellen Rundfunkverbreitungswege angesichts der schnellen Entwicklung der stationären und mobilen Breitbandtechnik vor dem Umbruch stehen. Mit dem restlos ausverkauften Symposium “Rundfunk über Internet“ griff das IRT ein Topthema der Medienlandschaft auf und bot ein Forum für Programmmacher, Techniker und Fachleuten aus der Mobilfunk- und der Internet-Industrie, um verschiedene Sichtweisen und Einschätzungen miteinander zu diskutieren. Hochkarätige Experten gaben Einblicke in technische Eigenschaften neuer Übertragungssysteme für stationäres und mobiles Internet, in Ergebnisse der Medienforschung, in Anforderungen des Rundfunks sowie in rundfunkrechtliche und ökonomische Gesichtspunkte. Die begleitende Ausstellung gab mit neuen Angeboten für Internet-PCs, iPhones und hybriden Empfangsgeräten, die Rundfunk- und Breitbandtechnik miteinander kombinieren, schon ein Vorgeschmack auf die mediale Zukunft.

 

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