Digitales Fernsehen

DIOMEDES

In dem EU-Förderprojekt DIOMEDES (Distribution of Multi-view Entertainment using content aware DElivery Systems) wird das Zusammenspiel verschiedener Ausstrahlungsszenarien betrachtet, wie 3D-Inhalte zum Zuschauer kommen können. Ein Weg ist, DVB-T(2) für die Übertragung des stereoskopischen Signals (zwei Ansichten, jeweils eine pro Auge) zu nutzen und weitere Ansichten über Peer-to-Peer (P2P) zuzuführen. Demzufolge besteht die Möglichkeit, Multi-View-Video, also mehr als zwei Ansichten, zu präsentieren. Dadurch entsteht der Eindruck, als ob man sich um das dargestellte Objekt herumbewegen kann. In dem Projekt werden verschiedene Szenarien beleuchtet, je nach Verfügbarkeit von DVB-T2 oder/und Peer-to-Peer beim Zuschauer zu Hause.

Das IRT befasst sich in dem Vorhaben vornehmlich mit der DVB-T2-Ausstrahlung und dem Visual Attention Modelling zur Identifikation bildwichtiger Elemente/ Regionen.

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HBB-NEXT

Unter der Koordination des Rundfunks Berlin Brandburg entwickelt HBB-NEXT Komponenten und Architekturen für eine neue Generation von Hybrid-TV Lösungen die eine noch engere Verknüpfung von Fernseh- und Internetinhalten ermöglichen. Aufbauend auf dem HbbTV-Standard, will das Projekt die Konvergenz der Fernseh- und Internetwelt weiter vorantreiben. Aus einer nutzerzentrischen Sicht sollen Fernsehanwendungen um verschiedene Aspekte bereichert werden, z.B. direkte Einbindung von sozialen Netzwerken, Mehrgerätezugriff, gruppenoptimierte Inhaltsempfehlungen oder die nahtlose und zeitsynchrone Kombination von Fernsehinhalten und Zusatzdiensten über das Internet. Die Ergebnisse werden der weiteren Akzeptanz von HbbTV dienen und in die Weiterentwicklung des Standards einfließen. Das IRT, als einer von neuen Partnern im Konsortium, leitet das Projekt auf technisch-wissenschaftlicher Ebene und koordiniert den Austausch mit Standardisierungsorganisationen.

Weitere Informationen unter: www.hbb-next.eu

 

QLectives

Das EU-Projekt QLectives (Quality Collectives) hat sich zum Ziel gesetzt, soziale Netzwerke mit der sogenannten Peer-Produktion und den Peer-Systemen zu verknüpfen. Die Hauptaufgabenstellung ist die Entwicklung und der Test einer intelligenten und selbstorganisierenden Informationsplattform. Quality Collectives benötigt hierfür technische und den Inhalt beschreibende Metadaten, (z.B. Genre, Autor, …) als auch Daten über das Nutzerverhalten sowie die qualitative Bewertung von Inhalten durch Nutzer. Das Projekt stützt sich auf die zwei Säulen: „QScience“ und „QMedia“. In „QMedia“ wird ein interaktives Peer-to-Peer System (einschließlich der Unterstützung von Live-Streaming) entwickelt und getestet. QMedia wird dabei ein dezentrales Empfehlungssystem für qualitativ hochwertige Inhalte, sowie die Möglichkeit zum Filtern „sozialer Informationen“ anbieten.

Mit QScience wird eine verteilte Plattform geschaffen, die es Wissenschaftlern erlauben soll, neue Wissensgemeinschaften zu finden oder auch zu bilden. QScience wird es ermöglichen, akademische Abhandlungen zu publizieren und von anderen Wissenschaftlern rezensieren zu lassen.

Der Schwerpunkt der Arbeiten des IRT liegt bei QMedia in der Entwicklung eines geeigneten Metadatenmodells, der Erstellung und den Tests selbst- lernender Algorithmen zur Bestimmung und Einstufung der Qualität von Metadaten - die essenziell für ein hochwertiges Bewertungs-/Empfehlungssystem sind - sowie in der Bewertung der Qualität von Metadaten im Betrieb der Plattform mit realen Nutzern in einem sogenannten Living-Lab.

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iNem4U

Im EU-Forschungsprojekt iNEM4U entwickelte das IRT gemeinsam mit den Partnern Philips, Hewlett Packard, NEC, Novay, Telenor, Logica und Fraunhofer Fokus offene Infrastrukturen, die eine komfortable Nutzung von Medieninhalten und Diensten über Plattformgrenzen hinweg erlauben.

Die dabei unterstützten technischen Plattformen beinhalten das Internet, Heimnetzwerke, mobile Telekommunikationsnetze und interaktives digitales Fernsehen.

Die iNEM4U-Plattform ermöglicht es, sowohl für einzelne Nutzer als auch für ganze „Communities“ die multimedialen Inhalte einfach, intuitiv und personalisiert zu suchen, zu konsumieren und sich darüber auszutauschen. Darüber hinaus können die Benutzer die Inhalte und Dienste zeit-, geräte- und ortsunabhängig beziehen. Neben den Vorteilen für die Konsumenten entstehen durch die iNEM4U-Plattform auch neue Geschäftsmodelle, wie beispielsweise die Zusammenarbeit von Anbietern über Netzwerkgrenzen hinweg, um Dienste flexibel bereitzustellen.

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No Tube

Im EU-Forschungsvorhaben NoTube wird eine neue Generation internetbasierter Angebote für den Konsum von Fernsehinhalten entwickelt. Diese werden dem Zuschauer abhängig vom Kontext und von persönlichen Neigungen präsentiert. Durch den Austausch und die Vernetzung von Vorlieben wird die digitale Unterhaltung durch NoTube zu einer gemeinschaftlichen Erfahrung. In NoTube wird die Personalisierung in einer Umgebung mit mehreren interaktiven Geräten wie z.B. Digitalfernsehern, PCs  und Smartphones so realisiert, dass Fernsehunterhaltung durch das allgegenwärtige Internet überall und jederzeit möglich ist.

Die Arbeit im Projekt wird durch drei visionäre Anwendungsfälle vorangetrieben: Personalisierte Nachrichten, personalisierter TV-Programmführer mit angepasster Werbung sowie Internet-Fernsehen in sozialen Netzwerken. Die NoTube-Plattform wird dabei eine Infrastruktur des Semantischen Webs sein, die Inhalte aus Rundfunksendungen, Web-TV-Kanälen und sozialen Netzwerken bereitstellt sowie integrierte Funktionalitäten für den Austausch Web-Service-basierter Metadaten, für Nutzer- und Kontextmodellierungen und zur Generierung personalisierter Programme bietet.

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P2P-NEXT

Das IRT arbeitet im EU-Projekt P2P-NEXT (Peer-To-Peer Broadcasting) mit.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines europaweiten „Next-Generation"-Distributionssystems für Internet-Fernsehen auf Basis von Peer-to-Peer (P2P)-Technologien.

Weitere Informationen zu P2P-Broadcasting

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Ihre Ansprechpartner

Dr.-Ing. Rainer Schäfer


Geschäftsfeldleiter
Fernsehen

Tel. +49 (0)89 32399-246

E-Mail: schaefer @ irt.de

 

Dipl.-Ing. Christoph Dosch

Geschäftsfeldleiter
Förderprojekte

Tel. +49 (0)89 32399-349

Fax +49 (0)89 32399-354

E-Mail: dosch @ irt.de