Online
ROMEO
Das Projekt ROMEO befasst sich schwerpunktmäßig mit der synchronisierten Live-Verbreitung von 3D-Medienanhalten an mehre Nutzer, die sich auch an unterschiedlichen Orten aufhalten können. Die Gleichzeitigkeit des Medienerlebnisses ermöglicht es Benutzern gemeinsam Inhalte zu konsumieren und sich über Distanzen gleichzeitig dazu auszutauschen (Social TV). Für das IRT stehen im Projekt drei technische Schlüsselaspekte im Mittelpunkt: das Themenfeld der räumlichen Audiokodierung und -wiedergabe, die automatische Erkennung relevanter 3D-Bildinhalte (Visual Attention Modelling) sowie die synchronisierte hybride Verbreitung von Medieninhalten über verschiedene Verbreitungswege (z.B. DVB-T2 und P2P).

NoTube
Im EU-Forschungsvorhaben NoTube wird eine neue Generation internetbasierter Angebote für den Konsum von Fernsehinhalten entwickelt. Diese werden dem Zuschauer abhängig vom Kontext und von persönlichen Neigungen präsentiert. Durch den Austausch und die Vernetzung von Vorlieben wird die digitale Unterhaltung durch NoTube zu einer gemeinschaftlichen Erfahrung. In NoTube wird die Personalisierung in einer Umgebung mit mehreren interaktiven Geräten wie z.B. Digitalfernsehern, PCs und Smartphones so realisiert, dass Fernsehunterhaltung durch das allgegenwärtige Internet überall und jederzeit möglich ist.
Die Arbeit im Projekt wird durch drei visionäre Anwendungsfälle vorangetrieben: Personalisierte Nachrichten, personalisierter TV-Programmführer mit angepasster Werbung sowie Internet-Fernsehen in sozialen Netzwerken. Die NoTube-Plattform wird dabei eine Infrastruktur des Semantischen Webs sein, die Inhalte aus Rundfunksendungen, Web-TV-Kanälen und sozialen Netzwerken bereitstellt sowie integrierte Funktionalitäten für den Austausch Web-Service-basierter Metadaten, für Nutzer- und Kontextmodellierungen und zur Generierung personalisierter Programme bietet.
Zur Homepage von NoTube

iNem4U
In dem durch die EU geförderten Projekt werden gemeinsam mit den Partnern Philips, Hewlett Packard, NEC, Novay, Telenor, Logica und Fraunhofer Fokus offene Infrastrukturen entwickelt, die eine einfache und komfortable Nutzung von Medieninhalten und -diensten über Plattformgrenzen hinweg erlauben. Die dabei unterstützten Plattformen beinhalten das Internet (z.B. YouTube), Heimnetzwerke (DLNA/UPnP), mobile Telekommunikationsnetze (z.B. IMS), und interaktives digitales Fernsehen (z.B. DVB-IP). Die iNEM4U Dienst-Plattform ermöglicht es sowohl den Benutzern, als auch Benutzergruppen (so genannte „Communities“), auf einfache, intuitive und personalisierte Art und Weise multimediale Inhalte zu suchen, gemeinsam zu konsumieren, und darüber zu kommunizieren. Zusätzlich können Benutzer von verschiedenen Netzwerken kommende Dienste und Inhalte zeit-, geräte- und orts-unabhängig beziehen, was in einer Steigerung des Grades sowohl der Unabhängigkeit von Netzwerktypen und Endgeräten, als auch der Verbundenheit der Benutzer zueinander resultiert.
Neben den erwähnten Vorteilen für die Konsumenten entstehen durch die iNEM4U Plattform auch neue Business-Modelle, wie beispielsweise die Kollaboration von Dienst-Anbietern über Netzwerkgrenzen hinweg, um iNEM4U Dienste erfolgreich und flexibel anbieten zu können.
Zur offiziellen Homepage von iNEM4U
P2P-NEXT
Das IRT arbeitet im EU-Projekt P2P-NEXT (Peer-To-Peer Broadcasting) mit.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines europaweiten „Next-Generation"-Distributionssystems für Internet-Fernsehen auf Basis von Peer-to-Peer (P2P)-Technologien.
Weitere Informationen zu P2P-Broadcasting
