HDTV und Mehrkanalton

Bei hochwertigen HDTV-Produktionen kommt nicht nur der Bildgestaltung, sondern auch der Tongestaltung eine sehr hohe Bedeutung zu.
Das IRT produzierte gemeinsam mit dem BR, ORF, ZDF und der HFF Babelsberg bereits einige eindrucksvolle HDTV-Demo-Sequenzen. Der Mehrkanalton wurde in 5.0- bzw. 5.1-Verfahren in unkomprimierter Form (PCM 24 Bit, 48 kHz), oder in Dolby E, dem professionellen Distributionsformat, produziert. Das zugehörige Videomaterial wurde in den Formaten 720p50 und 1080i25 unkomprimiert auf einem speziellen Videoserver aufgezeichnet.
2005 auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin führte das IRT die HDTV-Demo-Sequenzen erstmals einem breiten Publikum vor. Die Filme wurden in einem speziellen Raum gezeigt, den das IRT zu diesem Zweck mit besten Wiedergabeanlagen für Bild und Ton ausgestattetet hatte.

Zu den Demo-Sequenzen gehörten eine Opernproduktion zu Donizettis „Roberto Devereux“ am Münchner Nationaltheater (BR, Unitel, IRT), die Eröffnungsshow und das Eröffnungsspiel der neuen Münchner Allianz Arena (ZDF, IRT), das Viertelfinalspiel Tschechien-USA der Eishockey WM 2005 in Wien (ORF, IRT) sowie „Scraper“, ein von der HFF Babelsberg gedrehter digitaler Beispielfilms in HDTV-Qualität.
Die Vorführungen, die im Rahmen des Technisch-Wissenschaftlichen Forums (TWF) stattfanden, kamen bei den Zuschauern sehr gut an.
Ferner unterstützte das IRT die HDTV-Produktionen des Euro Song Contest 2006 in Athen und realisierte mehrere Koproduktionen mit der HFF in Potsdam.
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