Entwurf von Sendernetzen, Koordinierungsfragen

Sendernetze bilden die Grundlage für die terrestrische Rundfunkübertragung, die für den Hörfunk nach wie vor eine dominierende Rolle spielt und für das Fernsehen aufgrund der Digitalisierung erneut an Bedeutung gewinnt. Digitale Übertragungstechniken ersetzen zunehmend analoge Übertragungssysteme, weil sie eine konstant hohe Qualität und eine Erweiterung des Programmangebots ermöglichen. Mobiler und portabler Empfang werden also auch in Zukunft auf terrestrische Sendernetze angewiesen sein. Für das terrestrische Fernsehen eröffnet sich durch die Möglichkeit des mobilen und portablen Empfangs sogar ein völlig neues Marktsegment.

Planung und Entwurf von Sendernetzen

Die Umstellung auf Digitaltechnik erfordert generell eine neue Sendernetzplanung.

Das IRT hat bereits zahlreiche Aufträge aus dem In- und Ausland durchgeführt (mit analoger Übertragung und mit DVB-T, T-DAB, DVB-H, T-DMB) und besitzt somit die notwendige Erfahrung, um solche Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Die Abbildung links zeigt ein 3D-Modell der T-DAB-Versorgung der Stadt München für Inhaus-Empfang.

 

Diese Abbildung zeigt die DVB-T-Versorgung des Unterengadins (Schweiz) (2D- und 3D-Feldstärkenvorhersagemodell).

Die Experten des IRT beherrschen nicht nur den Einsatz moderner Tools zur Sendernetzplanung, sondern kennen durch die Entwicklung von Ausbreitungsmodellen und Versorgungsmessungen vor Ort auch die Haken und Ösen der Frequenzplanung. Nicht zuletzt sind sie mit den regulatorischen und politischen Randbedingungen der Frequenzplanung im Detail vertraut und unterhalten gute Kontakte zu allen wichtigen Verantwortlichen im In- und Ausland.

Unterstützung bei Koordinierungsverfahren

Die europaweite Digitalisierung des Rundfunks erfordert umfangreiche Koordinierungen, um den Frequenzbedarf der einzelnen Länder in Einklang zu bringen. Durch die Einbindung in Koordinierungsverfahren der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland verfügt das IRT auf diesem Gebiet über eine jahrzehntelange Erfahrung.

Dem eigentlichen Koordinierungsverfahren gehen Verhandlungen und Absprachen voraus. Deshalb sind für eine erfolgreiche Koordinierung persönliche Kontakte im In- und Ausland entscheidend. Die Experten des IRT kennen die verantwortlichen Frequenzplaner in Deutschland und seinen Nachbarländern. Sie verfügen über gute Verbindungen zur Bundesnetzagentur ebenso wie zur ITU und zur CEPT. Weil sie an der Ausarbeitung der neuen Regeln für die Koordinierungsverfahren bei der Genfer ITU-Konferenz RRC-06 selbst mitgewirkt haben, verstehen sie die Hintergründe und Probleme ihrer Anwendung. Ihnen stehen Planungstools und die nötige Datenbasis zur Verfügung, um optimale Lösungen für Koordinierungsprobleme zu finden. Das IRT kann somit eine umfassende Unterstützung bei Koordinierungsverfahren leisten, weil es die Praxis der Koordinierung auf allen Ebenen kennt.

Weitere Informationen zu den IRT-Dienstleistungen

Wittsmoorliste

Im IRT wird die sogenannte Wittsmoor-Liste gepflegt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

In dieser Liste werden wichtige Daten der in Betrieb befindlichen Hörfunk- und Fernsehsender der Bundesrepublik Deutschland zentral zusammengestellt.

 

DVB-T Fernsehsender

AM-Hörfunksender

UKW Hörfunksender

DAB-Hörfunksender

 

 

Bild Copyright: BR

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Ihr Ansprechpartner

Dr. Roland Brugger

Sachgebietsleiter

Tel. +49 (0)89 32399-436

E-Mail: brugger @ irt.de