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MEDIENTAGE MÜNCHEN 2012: HbbTV und Second Screen: Starten. Verbinden. Schauen.

16.10.2012

HbbTV und Second Screen: Starten. Verbinden. Schauen.

Das Institut für Rundfunktechnik (IRT) präsentiert auf den 26. MEDIENTAGEN MÜNCHEN ein System, das die Einbindung eines plattformunabhängigen Second Screens in HbbTV-Anwendungen ermöglicht.

Das Phänomen Second Screen durchdringt immer mehr Fernsehhaushalte in Deutschland. Die Zuschauer surfen parallel zum Fernsehen im Internet mit einem Zweitgerät, beispielsweise mit dem Smartphone, Tablet-PC oder Laptop. Welches völlig neue Nutzererlebnis entstehen kann, wenn der Second Screen und der Wohnzimmerbildschirm auf Basis des HbbTV-Standards intelligent kombiniert werden, das zeigt das IRT auf seinem Stand im Rahmen der Medienmesse auf den Medientagen München vom 24. bis 26.10. im Internationalen Congress Center (ICM) der Messe München.

"Starten. Verbinden. Schauen", so lautet das Motto der Präsentation für ein neu vom IRT entwickeltes System, das die Einbindung eines plattformunabhängigen Second Screens in HbbTV-Anwendungen erlaubt.
Nach dem ersten Starten einer HbbTV-Applikation,beispielsweise einer Mediathek oder eines Teletextes, erscheint in einem Auswahlmenü auf dem TV-Gerät ein QR-Code, der mit der Kamera des Zweitgerätes fotografiert werden kann. Im Hintergrund wird nun eine dauerhafte Geräteverbindung aufgebaut, die für die Kommunikation zwischen der HTML-Anwendung auf dem Second Screen und der HbbTV-Anwendung auf dem TV-Gerät genutzt werden kann. Mit dem Second Screen kann jetzt durch die Anwendung auf dem TV-Bildschirm navigiert werden. Längere Texteingaben können anstatt mit der Fernbedienung jetzt bequem mit dem Second Screen erfolgen. Ein besonderes Feature dabei: Die HbbTV-Anwendung auf dem TV-Bildschirm lässt sich einfach per Tastendruck aus- und einblenden. Dabei bleiben im Browser des Second Screens alle Informationen erhalten. Praktisch, wenn beim Stöbern in der Mediathek oder im Teletext keine weiteren Zuschauer gestört werden sollen. Ebenfalls lassen sich Zusatzinhalte in Form von Links auf beliebige Webseiten aus einer HbbTV-Anwendung an den Second Screen senden und dort öffnen.
Eine einmal bestehende Geräteverbindung kann über JavaScript-basierte APIs (Application Programming Interface) von einer Vielzahl von Angeboten genutzt werden, ohne dass erneut ein Scannen von QR-Codes erforderlich ist.

Dieses Second Screen-Framework ist im Rahmen des EU-Forschungsprojektes FI-CONTENT (http://www.fi-content.eu/) entstanden und lässt sich einfach in HbbTV- und mobile Webanwendungen integrieren. Das IRT hat dabei u.a. mit ARD.de und dem Bereich Innovationsprojekte der rbb Produktions- und Betriebsdirektion kooperiert. Unter der Bezeichnung „ARD.connect" ist es Bestandteil der Demoapplikationen "ARD Mediathek" von ARD.de und "rbbtext HD" von der Redaktion rbb Programmbegleitende Dienste.

Im Rahmen eines Special Events am 25.10. um 16:00 Uhr präsentieren am IRT-Stand auf den MEDIENTAGEN MÜNCHEN die ARD Onlinekoordinatorin Heidi Schmidt, ARD Designerin Maria Paschke und IRT Fachreferent Klaus Merkel die neue TV-Ausgabe (HbbTV) der ARD Mediathek und die Funktionsweise der Second Screen-Demoapplikation ARD.connect.

Presseinformation

 

 

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