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FRANSY 2.9 steht zum Download bereit

24.10.2013

Es ist wieder soweit: eine neue Version von FRANSY, die Version 2.9, ist fertiggestellt und liegt auf dem FRANSY-Portal zum Download bereit.

In der FRANSY-Version 2.9 sind u. a. vier neue Entwicklungsmodule realisiert. Sie wurden vom FRANSY-Team konzipiert, implementiert, qualitätsgesichert und im integrierten, wie auch extern verfügbaren Handbuch dokumentiert.

Das Frequenzplanungssystem FRANSY, ein professionelles Planungswerkzeug für terrestrische digitale und analoge Rundfunkdienste, wird vom IRT in Kooperation mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands und der con terra GmbH entwickelt. Zum Kundenkreis gehören nicht nur die Landesrundfunkanstalten, sondern mittlerweile auch viele der Landesmedienanstalten.

Die neuen Entwicklungsmodule im Einzelnen:

Der zentrale Entwicklungsschwerpunkt im Rahmen des Moduls "Automatisierung von Versorgungsrechnungen" war die Verbesserung des Workflows für die Generierung von Versorgungsvarianten. Im mitgelieferten Beispielskript ist zu sehen, wie das implementierte Framework eingesetzt werden kann. Es zeigt, wie die dynamische Oberfläche konfiguriert, die automatische Georegion sowie das Verfahren zur Begrenzung der Störsendermenge konfiguriert werden kann. Außerdem sind neue SFN-Ergebnistypen implementiert sowie die Selektion im Zusammenfassungsdialog deutlich beschleunigt worden. Nun ist es möglich, mit wenigen Eingaben und Mausklicks Analysen für komplette Rundfunknetze zu erstellen. Ein neu erstellter Leitfaden (siehe FRANSY-Handbuch) zeigt Einsatzbeispiele und den Umgang mit dieser Funktionalität.

Des Weiteren bietet die neue FRANSY-Version eine erweiterte Unterstützung für die vielfältigen Arbeiten im Frequenzmanagement an. Dazu gehört z.B. der neue Ergebnistyp einer SFN-Analyse (digital) bzw. MFN-Analyse (analog), der die stärksten Störer ausschließlich im als gestört ausgewiesenen Bereich des Versorgungspotentials aufführt. Oder die bereits oben angedeuteten neuen Ergebnistypen im digitalen Fall Versorgungswahrscheinlichkeit (geclippt) bzw. im analogen Fall Versorgungsreserve (geclippt) und Verwertbare Nutzfeldstärke (bewertet, geclippt), die sich in der FRANSY-Ergebniszusammenfassung über mehrere Varianten zu Best Server-Darstellungen mit einer Begrenzung auf den tatsächlich versorgten Bereich kombinieren lassen. Oder die Darstellung der Konturen betroffener Sender in den Zusammenfassungs-Reports und die graphische Darstellung der berechneten Auflagen in der FM-Verträglichkeit. Oder ein Tool zur schnellen Ermittlung, in welchen Varianten ein bestimmter Sender in den teilweise äußert umfangreichen FRANSY-Projekten eingesetzt wird. Oder eine Kennzeichnung der Sender in den Senderübersichts-Quickviews, ob die Sender ein Elevationsdiagramm aufweisen.

Ein weiteres Highlight dieser Version ist die Beschleunigung der SFN-Analyse. Jetzt können nicht nur die Feldstärkerechnungen (wie schon in den vergangenen Versionen) sondern auch die SFN-Analysen Mehrkernprozessoren effektiv ausnützen.

Außerdem ist das Zusammenspiel mit Senderdatenbanksystemen (BRIFIC und BROFIS) verbessert worden und das aktuell gültige Topographie-berücksichtigende Ausbreitungsmodell der ITU (ITU R. P 1812-2) implementiert. Und natürlich gibt's auch die kleinen, aber nützlichen Verbesserungen wie z.B. die schaltbare Sichtbarkeit von Ergebnisvergleichen und Ergebniszusammenfassungen. Auch der Projektmigrator ist wiederum aktualisiert: Projekte aus älteren FRANSY-Versionen lassen sich damit einfach auf den aktuellen Versionsstand bringen.

 

Ihr Ansprechpartner

Thomas Schierbaum
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Head of PR
Tel. +49 (0)89 32399-204
Carola Schmidle
PR-Assistentin
Tel. +49 (0)89 32399-204