Vector Background Image

News

IRT-Thementag auf der 28. Tonmeistertagung

25.11.2014

Der gute Ton in der Trimedialität

 

[Köln, München – 25. November 2014]
Experten diskutierten während des IRT-Thementags “Der gute Ton in der Trimedialität“ am 20.11. in Köln mit rund 200 Teilnehmern über die Anforderungen an Raum- und Bauakustik sowie Aufnahme- und Wiedergabetechnik in Zeiten von crossmedialen Produktionsweisen.

Vor dem Hintergrund von neuen Rundfunkangeboten, wie Videos zum Radio, Social Media und On-Demand, sowie der Forderung nach mehr Wirtschaftlichkeit, verändern sich die Rahmenbedingungen für Hörfunk und Fernsehen und damit auch die Produktionsweisen. Der Trend geht weg von der streng getrennten Hörfunk- und Fernsehproduktion hin zur trimedialen Produktion.

Der Thementag des IRT bot einen breiten Einblick in die anstehenden Herausforderungen, zeigte aber auch erfolgreiche Praxisbeispiele für gelungene Projekte, wie beispielsweise ein multifunktionales Studio beim Saarländischen Rundfunk, die Integration des Hörfunks in ein Fernsehstudio beim Südwestrundfunk akustisch wirksame und optisch ansprechende Hörfunkstudios beim Hessischen Rundfunk sowie smarte Produktionsmethoden beim Schweizer Kinderprogramm Zambo. Experten zeigten, welche Qualitätsstufen trotz kompromissbehafteter akustischer Umgebung erreicht werden können, wenn frühzeitig entsprechende Expertise hinzugenommen wird.

Die bisherigen Erfahrungen machen deutlich, dass für zukünftige trimediale Produktionseinrichtungen kompetent und frühzeitig zwischen allen betroffenen Bereichen, wie Redaktion, Audio- und Videotechnik, Gebäudemanagement aber auch akustischer Erfordernissen vermittelt werden muss, um tragfähige Kompromisse für effiziente Worksflows und der angestrebten Qualität des Produkts zu finden. In der Trimedialität haben Online, Radio und TV den gleichen Stellenwert. Deshalb wird man sich an „multiplen Qualitäten“, d.h. unterschiedlichen auf die Rundfunkprodukte angepasste Qualitäten orientieren müssen. Im Tonbereich könnte das, beispielsweise eine hohe Qualität, für die Produktion von Kammermusik und eine ausreichende bzw. akzeptable Qualität für die Produkte von Videojournalisten sein.

Referenten beim IRT-Thementag waren (in der Reihenfolge ihrer Fachvorträge): Bernhard Schullan (Leiter HA Hörfunkproduktion, Hessischer Rundfunk), Karl Goebels (Planungsingenieur Akustik, Westdeutscher Rundfunk), Paul Gier (Architekt und Fachbereichsleiter Gebäudemanagement, Saarländischer Rundfunk), Michael Eberhard (Leiter HA Technik und Produktion Stuttgart, Südwestrundfunk), Thomas Grond (Bereichsleiter Kinderprogramme, Schweizer Radio und Fernsehen), Arnd Paulsen (Manager Broadcast Systems, Dolby), Jochen Veith (Geschäftsführer, JV-Acoustics) und Sebastian Goossens (Leiter Audioproduktionssysteme, IRT). Moderiert wurde die Veranstaltung von Christian Klos vom Bayerischen Rundfunk.

Alle Vorträge stehen ab Anfang Dezember im Internet zur Verfügung:
www.irt.de / Aktuelles / Symposien und Workshop / Rückblick

Presseinformation

Ihr Ansprechpartner

Thomas Schierbaum
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Head of PR
Tel. +49 (0)89 32399-204
Carola Schmidle
PR-Assistentin
Tel. +49 (0)89 32399-204