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Mit der kostenlosen EMI-App direkt zum nächsten, freien Ladeplatz

21.04.2015

Garmisch-Partenkirchen baut Alltagstauglichkeit für Elektrofahrzeuge aus

Die Modellkommune für Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen stellt eine App zur Verfügung, die anzeigt, wo sich die nächste Ladesäule befindet und ob diese gerade besetzt ist. So können Nutzer von E-Fahrzeugen ihre Routen besser planen. Die App wurde vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) entwickelt und ist im Rahmen des e-GAP-Projektes frei nutzbar. Das Ziel der Modellkommune ist, die elektromobile Alltagstauglichkeit zu untersuchen und zu fördern.

Am Dienstag, den 21. April wurde in München die neue Android-App vorgestellt, mit deren Hilfe elektromobile Autofahrer nicht nur eine passende Ladesäule in Echtzeit finden können, sondern auch erfahren, ob die Säule gerade besetzt ist und über welche Steckertypen sie verfügt. Die App bildet auf einer Karte die in der Modellkommune e-GAP bekannten Ladesäulen ab und meldet den aktuellen Zustand (frei, teilweise belegt, belegt). Darüber hinaus können die Ergebnisse mit der Routenplanung sowie mit einer Navigations-App auf dem Gerät verknüpft werden. Das Institut für Rundfunktechnik (IRT) hat die App entwickelt, die auf dem internationalen Mobilitätsinformationsstandard TPEG (Transport Protocol Experts Group) EMI (Electromobility Information) basiert. TPEG erlaubt es, verschiedenste Verkehrs- und Reiseinformationen auf digitalen Verbreitungswegen wie DAB/DAB+ – oder alternativ über das Internet – zu übertragen.

Die EMI-App steht unter www.e-gap.de/die-irt-emi-app-zeigt-den-weg-zur-freien-ladesaeule/ zur freien Verfügung.

Nachhaltige und alltagstaugliche Mobilität in der Modellkommune e-GAP
Das zentrale Ziel des Forschungsprojektes „Modellkommune Elektromobilität“ ist ein ganzheitliches Mobilitätskonzept, mit dem geprüft werden soll, ob die innovativen Technologien auch tatsächlich im Alltag eingesetzt werden können.

Gerade Ökosysteme wie der Alpenraum brauchen für die Zukunft besonders umweltfreundliche Verkehrskonzepte, die ökologische Ansprüche erfüllen und den Menschen gleichzeitig Mobilität gewähren. Betreut wird e-GAP vom Kompetenzzentrum Elektromobilität, welches am Kompetenzzentrum Sport Gesundheit Technologie angesiedelt ist. „Unsere Aufgabe ist es, die einzelnen Forschungsfelder zu koordinieren und zu begleiten. Die EMI-App vom Institut für Rundfunktechnik ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir Entwicklungen im Bereich Elektromobilität erlebbar machen“, erläuterte Dr. Christoph Ebert, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Sport Gesundheit Technologie. Das Kompetenzzentrum koordiniert im Auftrag der Marktgemeinde die Modellkommune E-Mobilität Garmisch-Partenkirchen. Seit 2012 ist der Ort eine von drei Modellkommunen für Elektromobilität in Bayern. Industrie- und Forschungseinrichtungen arbeiten dort in acht verschiedenen Projekten eng zusammen, um die einzelnen Bausteine eines elektromobilen Konzepts zu erforschen. Lage und Struktur der Marktgemeinde bieten gute Voraussetzungen, um innovative Mobilitätsansätze in Verbindung mit dem Einsatz regenerativer Energien im ländlichen Raum zu entwickeln.

Presseinformation

 

 

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