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Emmy für AES67 – IRT trug zum Erfolg bei

Die Audio Engineering Society (AES) wurde am 15. Januar 2020 von der amerikanischen Fernsehakademie NATAS (National Academy of Television Arts & Sciences) mit dem renommierten Emmy Award in der Kategorie Technical & Engineering für die „Entwicklung eines synchronisierten, mehrkanaligen, unkomprimierten Audiotransports über IP-Netzwerke" ausgezeichnet.
Das Preiskomitee würdigt damit den AES67-Standard für hochleistungsfähige Audio-over-IP-Streaming Interoperabilität der AES, der in einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Kevin Gross entwickelt, und 2013 eingeführt wurde.

In beratender Funktion, sowie als Mitautoren beteiligt, waren auch Experten des IRT. Ebenso flossen die Erkenntnisse des weltweit ersten Interoperabilität-Workshops zu AES67, der 2014 im IRT stattfand, maßgeblich in den Standard mit ein.

AES67 ermöglicht es eine Interoperabilität zwischen bisher konkurrierenden vernetzten Audiosystemen herzustellen. Neben unzähligen Installationen weltweit, läuft mittlerweile auch das ARD-Hörfunkdauerleitungsnetz komplett über diesen offenen IP-Standard. Des Weiteren ist abzusehen, dass in Zukunft auch bei Video-over-IP (SMPTE ST2110) und somit bei sämtlichen neuen IP-Installationen von ARD, ZDF, ORF und SRG die Audioübertragung über AES67 (genannt ST2110-30) stattfinden wird.

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