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IRT auf der 27. Tonmeistertagung: Loudness Range Compressor optimiert Lautheitsaussteuerung

Loudness Range Compressor optimiert Lautheitsaussteuerung


Das Institut für Rundfunktechnik (IRT) präsentiert auf der 27. Tonmeistertagung vom 22. bis 25. November in Köln auf seinem Messestand (Nr. 1-20) ein neues System, um die lautheitsbezogene Aussteuerung im Rundfunk zu verbessern. 

Das Problem störender Lautheitsunterschiede oder -sprünge bei Fernseh- und Hörfunkprogrammen ist seit langem bekannt. Lautheitssprünge treten unter anderem beim Umschalten zwischen unterschiedlichen Programmen beziehungsweise Übertragungswegen oder beim Übergang zwischen unterschiedlichen Sendungen innerhalb eines Programms auf. Seit der IFA 2012 haben sich ARD, ZDF und die Privatsender darauf verständigt, die Tonsignalpegel ihrer Fernsehprogramme nach Lautheit gemäß der internationalen Standards ITU-R BS.1770 und EBU R 128 auszusteuern. Damit steigt der Bedarf nach hochwertigen und wirtschaftlichen Lösungen für die Bereiche Produktion, Sendung und Archiv.

Das IRT beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit diesem Thema in Studien sowie in Arbeitsgruppen und stellt jetzt mit dem Loudness Range Compressor einen neuen Algorithmus vor, der nicht nur Audiosignale gemäß der internationalen Standards von ITU-R und EBU in Echtzeit normalisieren kann sondern auch erlaubt im laufenden Betrieb die Dynamik des Signals auf definierte Werte anzupassen. Hierdurch ist es beispielsweise möglich, Rundfunksignale auf die dynamischen Anforderungen unterschiedlicher Ausstrahlungswege und Sendezeiten, aber auch Nutzungskontexte hin zu optimieren, ohne dass zusätzliche Aufwände im Produktionsprozess entstehen.

Dank seiner innovativen Echtzeitsteuerung reguliert der Loudness Range Compressor die Lautheitssprünge in sehr hoher Qualität und Betriebssicherheit. Dafür beschreitet der Loudness Range Compressor neue technische Wege und vereint mehrere zum Patent angemeldete Technologien in einem System. Im Unterschied zu marktüblichen Loudness-Levelern ist die IRT-Technologie als neuartiger Hybrid-Kompressor ausgelegt, der lineare Verzerrungen und Kompressionsfehler, wie beispielsweise „Pumpen", auf ein Minimum reduziert. Hierdurch sind auch extreme Eingriffe in die Dynamik und mittlere Lautheit empfindlicher Audio-Summensignale möglich, ohne deren Signalqualität wahrnehmbar zu beeinträchtigen.

Die technischen Vorteile des neuen Kompressionsverfahrens sind überdies auch im Rahmen von filebasierten Verarbeitungsprozessen und unabhängig von der automatischen Lautheitskorrektur nutzbar.

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