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Forschungskooperationen

Wir sind laufend in verschiedene, teils drittmittelgeförderte Kooperationsprojekte involviert und pflegen hierzu Partnerschaften mit vielen internationalen wissenschaftlichen Instituten, Universitäten und Wirtschaftsunternehmen. Insbesondere  in Forschungsvorhaben an der Schnittstelle zu Theorie und Praxis bringen wir unsere Expertise in die Forschungs- und Evaluationsarbeit ein, um anschließend alle Aktivitäten nach innen und außen zu dokumentieren.

Geschäftsfeld Forschungskooperationen

Das Geschäftsfeld "Forschungskooperationen" akquiriert alle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des IRT, die mit nationalen oder internationalen Mitteln gefördert werden und hat den Anspruch diese Projekte beratend und konzeptionell zu begleiten. Das IRT bringt dabei als Partner sein umfassendes Know-How in die Förderprojekte ein. Gleichzeitig ist das Institut auf diese Weise direkt an zukünftigen Entwicklungen beteiligt und sichert so den Ausbau seiner Wissensbasis.

Die einzelnen Projekte werden in Absprache mit der Geschäftsleitung des IRT, den eventuellen Kooperationspartnern sowie den Fördergebern definiert und je nach thematischem Schwerpunkt in den entsprechenden Sachgebieten des IRT bearbeitet. Mit den Förderprojekten bringt das Institut die Entwicklung neuer Rundfunksysteme voran, arbeitet an der Einführung neuer Rundfunkdienste mit und leistet einen Beitrag zur internationalen Standardisierung insbesondere im Hinblick auf die Medienkonvergenz von Rundfunk und Telekommunikation.

Abgeschlossene Forschungsprojekte

ADAMS
Filme, Musik und Mediatheken unterwegs und auf verschiedenen Geräten zu konsumieren, war das Ziel des Projekts „Adaptive Multimodal Streaming" (ADAMS). Zusammen mit einem Konsortium aus Forschungsinstituten und Unternehmen entwickelte das IRT dabei eine auf technischen Standards beruhende Lösung, mit der der Nutzer sein bevorzugtes Wiedergabegerät frei wählen kann: vom Fernseher über Smartphones und Tablets bis hin zum Auto. ADAMS führte die Inhalte nicht nur im Format angepasst dem jeweiligen Endgerät zu, sondern machte dies inklusive der Information, an welcher Stelle zuvor unterbrochen wurde. Zusätzlich wurde die aktuelle Netzqualität laufend berücksichtigt und der übertragene Datenstrom in seiner Datenrate kontinuierlich angepasst und für die momentane Übertragungssituation optimiert. Das Ergebnis: Die Nutzer können ihre Lieblingssendungen auf dem jeweiligen Lieblingsgerät weiterverfolgen und zwar in der für die aktuelle Netzqualität bestmöglichen Bildqualität.

www.esk.fraunhofer.de/de/projekte/ADAMS.html

 

 

Aler4All
Der Ausbau und die Verbesserung von Frühwarnsystemen standen im Projekt Alert4All im Mittelpunkt. Geeignete Systeme können vor, während und nach Krisensituationen dazu beitragen, schneller und effizienter Opfer zu versorgen sowie helfen, zusätzliche Gefahren und Schäden zu vermeiden. Effizienz und Effektivität der eingesetzten technischen Systeme zur Kommunikation sowie zur Warnung der Bevölkerung hängen maßgeblich von sehr verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehört einerseits zum Beispiel die technische Interoperabilität aber auch ein notwendiges gemeinsame Verständnis der beteiligten Behörden und Hilfskräfte. In immer stärkerem Maß spielt auch der Einfluss von Sozialen Netzwerken eine Rolle.

Die im Projekt entwickelten und integrierten Prototypen zeigten das Spektrum und Potential verschiedener neuer Ansätze zur Verbreitung von Katastrophenschutz- und Warnmeldungen. Das IRT arbeitete spezifisch an einer Lösung auf Basis des HbbTV-Standards die anschaulich zeigte, wie solche Meldungen auch auf existierende Endgeräte (Connected TVs) gebracht werden können.

www.alert4all.eu/

 

CHORUS
Im EU-Projekt CHORUS unterstützte das IRT den Aufbau einer Plattform zum Wissensaustausch im Bereich audio-visueller Suchmaschinen. Hauptziel war die weitgehend automatische Generierung von Metadaten auf möglichst hohem semantischen Niveau als Grundvoraussetzung für die Inhalte-Suche sowohl in der Produktion als auch im Online-Bereich.

Weitere Informationen zu CHORUS

 

CONTENTUS
Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Sendeanstalten, Archive und Museen stehen vor der bedeutenden Herausforderung im großen Maßstab digitale Kulturgüter einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Im Rahmen des Anwendungsszenarios CONTENTUS wurden neue Technologien für den Aufbau von multimedialen Wissensplattformen – z.B. Digitale Bibliotheken oder digitale Sendearchive – entwickelt.

Weitere Informationen zu CONTENTUS: Imagefilm & THESEUS Presseinformation

 

CORVETTE
Mit dem EU-Projekt CORVETTE (Coordination and Validation of the Deployment of advanced Transport Telematic Systems in alpine Area) sollen Verkehrsflüsse zwischen den Ländern Österreich, Italien und Deutschland optimiert werden.

Weitere Informationen zu CORVETTE TEMPO

 

 

C-PMSE
Der Frequenzbereich für den Produktionsfunk wurde knapper. Deswegen sollte eine intelligente und dynamische Zuteilung der Frequenzen für drahtlose Kameras und Mikrofone Abhilfe schaffen. Der bisher für PMSE (Programme Making and Special Events)-Anwendungen genutzte Frequenzbereich geriet immer mehr unter Druck der Mobilfunknetzbetreiber. Somit standen diese Frequenzbereiche nach einer gewissen Übergangsfrist beispielsweise für drahtlose Funkmikrofone nicht mehr zur Verfügung. Gleichzeitig stieg aber der Frequenzbedarf beispielsweise für drahtlose Kameras mit hohen Videodatenraten.

Im Projekt C-PMSE (Cognitive Programme Making and Special Events) forschte das IRT mit Partnern an Lösungen, um die Frequenzbereiche für den Produktionsfunk effizienter zu nutzen, ohne dabei andere Geräte zu stören. Das IRT brachte im Projekt seine Kompetenz in der Frequenzplanung ein, wirkte bei der Entwicklung des Demonstrators und in der Standardisierung mit. Das IRT vertrat dabei die Interessen des Rundfunks auch bei ITU-R und CEPT.

http://cpmse.research-project.de/index.php/de/

 

 

CustomTV
Ziel des Projektes CustomTV war die kompatible Einbindung von Multimedia-Elementen in den DVB-Transportdatenstrom, die nach MPEG-4 codiert und nach MPEG-7 indiziert sind sowie die Darstellung der Multimedia-Elemente auf dem TV-Empfänger mit Hilfe der Fenstertechnik.

Beitrag des IRT:

  • Gesamtprojektleitung
  • Mitarbeit in allen Work Packages
  • Beiträge zur Standardisierung in MPEG-7

 

 

Daidalos II
Daidalos II (Designing Advanced network Interfaces for the Delivery and Administration of Location independent, Optimised personal Services) entwarf, entwickelte und validierte den Blaudruck eines wahren “beyond 3G Framework“. Dieses Framework unterstützt sichere, personalisierte und überall vorhandene Dienste basierend auf einer heterogenen Netz- und Diensteinfrastruktur für mobile Nutzer. Daidalos II sollte mobile und Breitband-Kommunikation zusammenbringen und sowohl Nutzer- als auch Betreiberinteressen berücksichtigen. Ein durchgehendes Diensteangebot, das nahtlos über verschiedene Netze verfügbar ist, sollte die Bedienerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit im europäischen Informations- und Kommunikations-Sektor steigern.

Beitrag des IRT:

  • Middleware-Konzepte für interaktive Dienste
  • Konvergenz von Rundfunk und Mobilfunk

 

 

DIOMEDES
Im EU-Förderprojekt DIOMEDES (Distribution of Multi-view Entertainment using content aware DElivery Systems) wurde das Zusammenspiel verschiedener Ausstrahlungsszenarien betrachtet, wie 3D-Inhalte zum Zuschauer kommen können. Ein Weg ist, DVB-T2 für die Übertragung des stereoskopischen Signals (zwei Ansichten, jeweils eine pro Auge) zu nutzen und weitere Ansichten über Peer-to-Peer (P2P) zuzuführen. Demzufolge besteht die Möglichkeit, Multi-View-Video, also mehr als zwei Ansichten, zu präsentieren.

Das IRT befasste sich in DIOMEDES vornehmlich mit der DVB-T2-Ausstrahlung und dem Visual Attention Modelling zur Identifikation bildwichtiger Elemente/ Regionen.

Weitere Informationen zu DIOMEDES

 

 

DTV4All
DTV4All "Digital Television for All" war ein europäisches Projekt. Vier öffentlich-rechtliche europäische Rundfunkanstalten, darunter der rbb, haben sich hier mit dem IRT und Partnern aus Technologie und Wissenschaft zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die neuen technischen Möglichkeiten des Digitalen Fernsehens zu nutzen, um gehörlosen, schwerhörigen, blinden und sehbehinderten Menschen den Zugang zum Fernsehen zu erleichtern.

Projektpartner: Brunel University (GB) - Koordinator, Danmarks Radio (DK), Institut für Rundfunktechnik GmbH (D), RAI-Radiotelevisione italiana S.p.a (I), Rundfunk Berlin-Brandenburg (D), Red Bee Media (GB), Televisio de Catalunya SA (E), Universitat Autonoma de Barcelona (E)

Weitere Informationen zu DTV4All

DXBZiel von DXB (Digital eXtended Broadcasting) war die Harmonisierung von DVB-H, DAB/DMB und MBMS (Mobile Broadcast Multicast Services über UMTS), um so die Fragmentierung des Marktes für Content und Empfangsgeräte von Multimedia zu vermeiden. Rundfunkdienste und -inhalte sollen über eine einheitliche IP-Schnittstelle über verschiedene Trägermedien zur Verfügung gestellt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass auch die Generierung der Inhalte einheitlich erfolgen kann.

Beitrag des IRT:

  • Systemarchitektur: Entwicklung und Standardisierung
  • Optimierung der Übertragung: Fehlerschutz und Rückwirkung auf die Netzgestaltung
  • Reduktion des Stromverbrauchs: Micro Time Slicing (DAB) versus Macro Time Slicing (wie bei DVB-H)
  • Service- und Versorgungsaspekte
  • Entwicklung eines Testempfängers und -Analysators für DXB: QoS- und Versorgungs-Messungen, BER-Analysen
  • Demonstrationen und Feldmessunge

 

 

e-GAP
Im Rahmen der Initiative „Elektromobilität in Bayern" bzw. des Forschungsprojektes „Modellkommune Elektromobilität" wird ein umfassendes Mobilitätskonzept entwickelt, welches verschiedenste Herausforderungen modellhaft für das Beispiel der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen löst und die dazu notwendigen innovativen Technologien auf ihre Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Nutzerattraktivität überprüft. Das IRT engagiert sich im Teil-Verbundprojekt „Intelligente Ladeinfrastruktur" und konzentriert sich dort auf die Verbreitung der endnutzer-relevanten Daten zum aktuellen Zustand der Ladestationsinfrastruktur mithilfe des neuen Informationsstandards TPEG. TPEG erlaubt es, verschiedenste Verkehrs- und Reiseinformationen auf digitalen Verbreitungswegen zu übertragen – im Rundfunk z.B. über DAB/DAB+ oder alternativ über das Internet. Im Rahmen des Projekts soll der TPEG-Standard um elektromobilitäts-spezifischen Funktionalitäten erweitert werden. Dazu gehören neben der Spezifizierung auch eine prototypische Implementierung der erforderlichen elektromobilitäts-relevanten software-basierenden TPEG-Komponenten, sowie die Realisierung einer Schnittstelle zum Lademanagementsystem.

www.e-gap.de

 

 

ENTHRONE
Im Förderprojekt ENTHRONE wurde eine integrierte Management-Lösung entwickelt, die die komplette Audio/Video-Distributionskette von der Content-Erzeugung über die Übertragung über heterogene Netzstrukturen bis zum Empfang auf den Endgeräten beinhaltet.

Weitere Informationen zu ENTHRONE

 

FI Content

Im Projekt FI content arbeiten namenhafte europäische und weltweit tätige Firmen gemeinsam mit renommierten Forschungszentren an Innovationen im Schnittbereich von Medien, Technologie und Kreativität. Aufbauend auf aktuellsten technologischen Entwicklungen werden im Projekt innovative Dienste und Anwendung realisiert, die dann gemeinsam mit Nutzern im Rahmen von Feldtests evaluiert werden. Das Projekt konzentriert sich auf drei Anwendungsbereiche: Social Connected TV, Smart City Services und Pervasive Games. Das IRT fokussiert sich dabei auf den Sektor neuer Anwendungen im Bereich Connected TV. In diesem Umfeld entsteht derzeit ein gänzlich neues Marktsegment in dem erstmals in großem Umfang Web-basierte Dienste mit TV-Medieninhalten auch inhaltlich kombiniert werden. Den Nutzern können so am Fernseher ganz neue Unterhaltungs- und Informationsangebote gemacht werden die einerseits Interaktionsmöglichkeiten bieten, gleichzeitig aber an die Gewohnheiten und den Nutzungskontext des Fernsehens angepasst sind. Durch die nahtlose Verknüpfung von Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets PCs mit dem „Connected TV", sowie durch die Synchronisation dieser Geräten über die Grenzen der Verbreitungswege hinweg, ergeben sich gänzliche neue Dienstangebote und Anwendungen. Wir bauen dabei auf etablierte Web-Technologien sowie auf dem aktuellen HbbTV-Standard auf und kombinieren diese mit Komponenten aus der Future-Internet-Initiative. Dies ermöglicht eine zeitnahe Umsetzung auf bereits im Markt befindlichen Geräten. Es bietet somit die Chance, den Nutzern Connected TV als eine Gesamtplattform zu präsentieren, die verschiedenste interaktive Mediendienste unterschiedlicher Anbieter unter einem Dach realisiert.

http://mediafi.org/

 

Global ITV
Europäisch-brasilianisches Projekt mit dem Ziel eine global einsetzbare iTV Plattform zu entwickeln, die Koexistenz, Interoperabilität und Konvergenz existierender iTV Standards ermöglicht.

Das Europäisch-Brasilianische Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung einer interoperablen Plattform, die die Koexistenz verschiedener interaktiver und Connected TV Lösungen auf verschiedensten digitalen TV Plattformen, wie z.B. ISDB-Tb, DVB-S/-T/-C und IPTV, ermöglicht. Die im Rahmen des Projektes entworfenen Konzepte werden den Aufwand zur Anpassung von interaktiven Diensten und Inhalten an verschiedene Plattformen erheblich verringern. Dadurch wird der Austausch und die Wiederverwendung von interaktiven Inhalte aus verschiedensten Quellen ermöglicht und damit ein globaler Markt für interaktive TV Inhalte geschafften.

Die primären Ziele des GLOBAL ITV Projekts sind dabei die

  1. Koexistenz
  2. Interoperabilität
  3. Konvergenz

von HbbTV und Ginga, wobei gleichzeitig sichergestellt wird, dass die aus dem Projekt resultierenden Ergebnisse kommerziell relevant sind und alle Interessensgruppen berücksichtigen.

Das übergeordnete Ziel ist es die Grundlage für eine global interoperable iTV Plattform zu schaffen, die interaktive, hybride Breitband-Rundfunk-Dienste ermöglicht. Dabei wird im Rahmen des Projekts ein verlässlicher Koexistenz-Ansatz und Migrationspfad zur nächsten Generation interaktiver, hybrider Breitband-Rundfunk-Dienste definiert und demonstriert, der auf bestehenden Web-Standards basiert.

Das IRT ist der Europäische Koordinator des Projekts und ebenso für das operative Projektmanagement verantwortlich. Darüber hinaus leitet das IRT die Entwicklung der GLOBAL ITV Plattform und die Erstellung der Richtlinien zur Applikationsentwicklung. Ergänzend trägt das IRT zur Definition von zukünftigen iTV Szenarien, der Evaluation und Überprüfung der entwickelten iTV Plattform, sowie zur Verwertung der Projektergebnisse bei.

http://www.global-itv.org/

 

GN3plus
Über das Deutsche Forschungsnetz (DFN) kooperiert das IRT im Rahmen der Initiative GN3plus mit GÉANT, dem pan-europäischen Forschungsnetz welches die Zusammenschaltung der europäischen nationalen Netzwerke koordiniert. Insgesamt verbindet GÉANT über 50 Millionen Nutzer bei rund 10.000 Institutionen in Europa. Mit Nutzungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Gbit/s und Verbindungen zu über 100 nationalen Netzen weltweit ist GÉANT weiterhin das größte und fortschrittlichste Forschungsnetz weltweit.

www.geant.net

 

HBB-NEXT
Unter der Koordination des Rundfunks Berlin Brandburg entwickelt HBB-NEXT Komponenten und Architekturen für eine neue Generation von Hybrid-TV Lösungen die eine noch engere Verknüpfung von Fernseh- und Internetinhalten ermöglichen. Aufbauend auf dem HbbTV-Standard, will das Projekt die Konvergenz der Fernseh- und Internetwelt weiter vorantreiben. Aus einer nutzerzentrischen Sicht sollen Fernsehanwendungen um verschiedene Aspekte bereichert werden, z.B. direkte Einbindung von sozialen Netzwerken, Mehrgerätezugriff, gruppenoptimierte Inhaltsempfehlungen oder die nahtlose und zeitsynchrone Kombination von Fernsehinhalten und Zusatzdiensten über das Internet. Die Ergebnisse werden der weiteren Akzeptanz von HbbTV dienen und in die Weiterentwicklung des Standards einfließen. Das IRT, als einer von neuen Partnern im Konsortium, leitet das Projekt auf technisch-wissenschaftlicher Ebene und koordiniert den Austausch mit Standardisierungsorganisationen.

www.youtube.com/user/hbbnextwww.hbb-next.eu

 

HbbRadio
Ziel des Projekts HbbRadio ist die Erforschung und Umsetzung einer Hybriden Radio-Plattform und der dazugehörigen Produktionstools. Damit sollen die Grundlagen für ein neuartiges personalisiertes kontext-adaptiertes Live-Radio mit Zusatzangeboten erschaffen werden, welches über Rundfunk und Internet hybrid verbreitet wird.

Dies soll sowohl etablierten als auch künftigen Radiodienstanbietern ermöglichen, neue Wege bei der Erzeugung, der Verteilung, sowie beim geschützten Verkauf von Content zu gehen. Es erlaubt den Anbietern auch, den Audiostream mit zusätzlichen Inhalten anzureichern, sowie jedem Nutzer einen personalisierten Stream anzubieten. Letzteres wird durch Feedbackschleifen erreicht, die sowohl den statischen als auch dynamischen Kontext des Nutzers erfassen und damit die Zusammenstellung der Audioinhalte beeinflussen. Diese Features sind essentiell für den Aufbau von nutzerzentrierten Radioangeboten. Entsprechende Dienste werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, das enorme Ausmaß von Inhalten im globalen Informationsraum an die spezifischen Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Als Umgebung wird neben dem Zuhause vor allem das mobile Endgerät in verschiedenen Umfeldern betrachtet. Dabei gilt es die verschiedenen Bedienkonzepte auf unterschiedlichen Plattformen zu harmonieren. Die Skalierbarkeit der Lösung soll es ermöglichen, aktuelle Übertragungswege und deren Einschränkungen zu berücksichtigen, aber auch für den Einsatz künftiger Übertragungstechnologien vorbereitet zu sein.

http://www.hbbradio.de/

 

 

iNEM4U
Im EU-Forschungsprojekt iNEM4U entwickelte das IRT gemeinsam mit den Partnern Philips, Hewlett Packard, NEC, Novay, Telenor, Logica und Fraunhofer Fokus offene Infrastrukturen, die eine komfortable Nutzung von Medieninhalten und Diensten über Plattformgrenzen hinweg erlauben.

Die dabei unterstützten technischen Plattformen beinhalten das Internet, Heimnetzwerke, mobile Telekommunikationsnetze und interaktives digitales Fernsehen.

 

MIfoP
Viele Nutzer wünschen sich, dass multimediale Inhalte vom heimischen Mediaserver nahtlos nicht nur auf dem Fernseher, sondern auch auf Smartphones und im Auto abgespielt werden können. Das Forschungsprojekt "Multimedialer Inhalt folgt Person" untersuchte vor allem drei Szenarien: das "Zu-Ende-Sehen" von Filmen und Fernsehsendungen ab der Stelle, an der zu Hause unterbrochen wurde, den Abruf von Audio-Video-Spiellisten von einem Mediaserver und das Weitersehen von Livesendungen. Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Technologie, Verkehr und Infrastruktur gefördert und wurde vom Cluster BICCNet initiiert.

 

MUPBED
Im Förderprojekt MUPBED unterstützte das IRT die Produktion von UNI-TV und führt File-Transfer-Tests in Hochgeschwindigkeitsnetzen durch.

Weitere Informationen zu MUPBED

 

NADIB
Beitrag des IRT:

  • Frequenzplanung und Schutzabstände für digitalen AM-Rundfunk
  • Die Arbeit wurde auch für die internationale Standardisierungsinitiative Digital Radio Mondiale (DRM) durchgeführt und wurde für diese nach Abschluss des Eureka-Projektes NADIB

 

NEMi
Networked and Electronic Media Initiative support office

NEMi unterstützte die Aufstellung der Industrie-Initiative NEM (Networked and Electronic Media) und deren weitere Aktivitäten. Ganz besonders wurde in NEMi die Erstellung einer einheitlichen “European Research Agenda” vorbereitet und durchgeführt und dabei die Beteiligung europäischer Firmen aktiv stimuliert. NEMi beteiligte sich auch aktiv an der Implementierung zukünftiger Aktivitäten und Strategien die von NEM-Mitgliedern vorgeschlagen wurden.

Beitrag des IRT:

  • Vorbereitung und aktive Mitarbeit bei der Erstellung der „NEM Strategic Research Agenda“ (SRA) in drei Fassungen
  • Beitrag zur Vision von NEM
  • Initiierung der Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen die sich mit Regulierungsfragen befassen (z.B. ECC, COCOM, RSPG, IRG)

 

NoTube
Im EU-Forschungsvorhaben NoTube wurde eine neue Generation internetbasierter Angebote für den Konsum von Fernsehinhalten entwickelt. Diese werden dem Zuschauer abhängig vom Kontext und von persönlichen Präferenzen präsentiert. Durch den Austausch und die Vernetzung von Nutzungsvorlieben wird digitale Unterhaltung durch NoTube zu einer gemeinschaftlichen Erfahrung. In NoTube wurde die Personalisierung in einer Umgebung mit mehreren interaktiven Geräten wie z.B. Digitalfernsehern, PCs und Smartphones so realisiert, dass Fernsehunterhaltung durch das allgegenwärtige Internet überall und jederzeit möglich ist.

Das IRT hat im Rahmen dieses Projekts Webservices zur Konvertierung von PrestoSpace-Metadaten nach TV-Anytime unter Verwendung von BMF entwickelt.

Weitere Informationen zu NoTube

 

P2P-NEXT
Hauptziel des Projektes war die Entwicklung eines europaweiten „Next-Generation"-Distributionssystems für Internet-Fernsehen auf Basis von Peer-to-Peer (P2P)-Technologien. Dabei spielten insbesondere auch Metadatenaspekte und erste Schritte in HTML5 eine entscheidende Rolle.

Weitere Informationen zu P2P-Broadcasting

 

porTiVity
„Portable Interactivity“ ermöglicht dem Zuschauer beim mobilen Fernsehen auf seinem Handheld eine direkte Interaktion mit bewegten Objekten. So kann der Nutzer Zusatzinformationen abrufen und sein persönliches Programmerlebnis gestalten.

Weitere Informationen zu porTiVity

 

QLectives
Das EU-Projekt QLectives (Quality Collectives) hat sich zum Ziel gesetzt, soziale Netzwerke mit der sogenannten Peer-Produktion und den Peer-Systemen zu verknüpfen. Die Hauptaufgabenstellung ist die Entwicklung und der Test einer intelligenten und selbstorganisierenden Informationsplattform. Quality Collectives benötigt hierfür technische und den Inhalt beschreibende Metadaten (z.B. Genre, Autor, …), als auch Daten über das Nutzerverhalten sowie die qualitative Bewertung von Inhalten durch Nutzer. Das Projekt stützt sich auf die zwei Säulen „QScience" und „QMedia". In „QMedia" wird ein interaktives Peer-to-Peer System (einschließlich der Unterstützung von Live-Streaming) entwickelt und getestet. QMedia wird dabei ein dezentrales Empfehlungssystem für qualitativ hochwertige Inhalte, sowie die Möglichkeit zum Filtern „sozialer Informationen" anbieten.

Mit QScience wird eine verteilte Plattform geschaffen, die es Wissenschaftlern erlauben soll, neue Wissensgemeinschaften zu finden oder auch zu bilden. QScience wird es ermöglichen, akademische Abhandlungen zu publizieren und von anderen Wissenschaftlern rezensieren zu lassen.

Der Schwerpunkt der Arbeiten des IRT liegt bei QMedia in der Entwicklung eines geeigneten Metadatenmodells, der Erstellung und den Tests selbstlernender Algorithmen zur Bestimmung und Einstufung der Qualität von Metadaten, die essenziell für ein hochwertiges Bewertungs-/Empfehlungssystem sind, sowie in der Bewertung der Qualität von Metadaten im Betrieb der Plattform mit realen Nutzern in einem sogenannten Living-Lab.

Zur offiziellen Homepage von QLectives

 

ROMEO
Das Projekt ROMEO befasst sich schwerpunktmäßig mit der synchronisierten Live-Verbreitung von 3D-Medienanhalten an mehre Nutzer, die sich auch an unterschiedlichen Orten aufhalten können. Die Gleichzeitigkeit des Medienerlebnisses ermöglicht es Benutzern gemeinsam Inhalte zu konsumieren und sich über Distanzen gleichzeitig dazu auszutauschen (Social TV). Für das IRT stehen im Projekt drei technische Schlüsselaspekte im Mittelpunkt: das Themenfeld der räumlichen Audiokodierung und -wiedergabe, die automatische Erkennung relevanter 3D-Bildinhalte (Visual Attention Modelling) sowie die synchronisierte hybride Verbreitung von Medieninhalten über verschiedene Verbreitungswege (z.B. DVB-T2 und P2P).

http://www.ict-romeo.eu

 

SUIT
Schwerpunkte des Förderprojekts SUIT waren die Konvergenz von DVB-T, DVB-H und WiMAX („wireless DSL“) mit einer Ressourcen-Steuerung für schnelles, skalierbares Video sowie die Demonstration von Multimedia-Diensten auf den entsprechenden Terminals.

 

TOSCA-MP
Das F&E-Projekt TOSCA-MP zielte schwerpunktmäßig auf den Aspekt der Produktion von Medieninhalten sowie den damit verbundenen Herausforderungen an Workflows in modernen Rundfunkproduktionsumgebungen. Ziel war es, zeitgemäße Werkzeuge für die automatische Merkmalsextraktion zur Verbesserung der Inhaltsbeschreibung von AV-Medien sowie für die Suche in verteilten Archiven zu entwickeln. Diesen Werkzeugen kommt bei der vernetzten Medienproduktion – insbesondere im Umfeld der Trimedialität von Fernsehen, Radio, und Online-Angeboten – eine zentrale Bedeutung zu. Das IRT trat im Projekt als technisch-wissenschaftlicher Koordinator auf und befasste sich schwerpunktmäßig mit der Integration der Systemkomponenten. Diese wurden in einem auf anerkannten Standards basierenden Framework gemäß SoA-Prinzipien (Service-oriented Architecture) umgesetzt.

Weitere Informationen unter: www.tosca-mp.eu

 

TV-Ring
Mit dem EU-Projekt TV-Ring soll ein Testbetrieb für Connected TV Services aufgebaut werden. Das Projekt startete im September 2013 und wird Anfang des Jahres 2016 enden. TV-Ring wurde von der Europäischen Kommission über das CIP-Programm (Competitive and Innovation Program) ins Leben gerufen. Der Fokus des Projektes liegt bei dem Aufbau von drei Testpiloten in drei verschiedenen europäischen Regionen.  Die unterschiedlichen Piloten  dienen dabei als Testumgebungen für innovative, Bandbreiten-beanspruchende Connected TV-Applikationen basierend auf HbbTV.  Das TV-Ring-Konsortium besteht aus acht Organisationen, die in vier Ländern der EU Zuhause sind: Spanien (Katalonien), Deutschland, Niederlande und Belgien. Partner sind: i2CAT, rbb, IRT, TVC, Retevision, NPO Universität Leuven, PPG.
 
Die drei über Europa verteilten Pilotprojekte sollen eine Möglichkeit bieten, unterschiedliche Applikationen wie z.B. Second Screen, hochauflösendes Videostreaming oder die Verteilung von mehreren parallelen Streams unter realen Bedingungen zu testen und zu evaluieren. Ein weiteres Ziel des Projektes ist der Aufbau eines professionellen Technikforums, das sogenannte Open Connected TV Forum. Es soll helfen Wissen, Erkenntnisse, Standpunkte oder Strategien zum Thema Zukunft des hybriden Fernsehens auszutauschen. Dies soll zum einen über eine Kommunikationsplattform und zum anderen durch Workshops für Stakeholder und Vertreter aus den audiovisuellen Bereichen der Industrie geschehen.

Mehr Informationen unter www.tvring.eu

 

UniTV und UniTV-2
Die Projekte UniTV und UniTV-2 beschäftigten sich mit interaktivem Fernsehen für Weiterbildung.

Beitrag des IRT:

  • ATM-Netz für Studioverbindungen
  • Senderegie für verteilte Produktionen

 

VITALAS
Das innovative Projekt VITALAS sollte fortschrittliche Lösungen liefern, die der Indizierung, der Suche und dem Zugriff von digitalen audio-visuellen Inhalten in großem Umfang dienen. Zielsetzung war die Bereitstellung eines zuverlässigen und effizienten vorindustriellen Prototyps, der einen intelligenten Zugriff auf professionelle Multimedia-Archive erlaubt.

Weitere Informationen zu VITALAS

 

WiMAC@home
Ziel des Förderprojektes WiMAC@home war die Entwicklung eines drahtlosen Heimnetzkonzeptes mit multimedialen Geräten, die autonom interagieren, sich konfigurieren und ihre Dienste dynamisch dem Netzwerk zur Verfügung stellen.

 

 

Ihre Ansprechpartner

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