Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 

Mit unserem Newsletter möchten wir Sie gerne ab sofort regelmäßig über Aktivitäten des IRT informieren.

Vielleicht haben Sie eine unserer Veranstaltungen verpasst oder Sie interessieren sich für eines unserer Forschungsprojekte. Quartalsweise fassen wir im Newsletter ausgewählte Highlights zusammen, informieren über aktuelle Themen und blicken voraus auf bevorstehende Veranstaltungen. 

Das Header-Bild zeigt übrigens unser neues 3D-Audiolab. Für mehr Informationen dazu, klicken Sie einfach das Bild an.

Falls Sie noch schneller informiert werden möchten, dann folgen Sie uns doch unter @IRTpresse auf Twitter!

Jetzt wüschen wir Ihnen aber erstmal einen guten und erfolgreichen Start in 2017 und viel Spaß beim Lesen!

Themen dieser Ausgabe:

 
 
 
HYBRID TV
 
 
Was bietet HbbTV 2.0 für TV-Sender und Zuschauer?

Mehr als 20 Mio. HbbTV-Geräte finden sich laut GfK bereits in den deutschen Haushalten, 66% davon sind auch an das Internet angeschlossen. Diese zahlenmäßig starke Entwicklung wird von einer vielfältigen Weiterentwicklung des HbbTV-Standards begleitet, deren technische Aspekte und Anwendungsmöglichkeiten im Mittelpunkt des Kolloquiums von Klaus Merkel am 5. Dezember standen.

Mehr Informationen über Entwicklungen und Anwendungsbeispiele finden Sie in der Präsentation und im Video in unserem Kolloquiumsrückblick zu HbbTV und HbbTV 2.0.

 
 
 
DIGITALRADIO
 
 
Qualitätssicherung in DAB+

Mit seiner neuen Softwarelösung DAB EDI-Archiver erweitert das IRT jetzt sein Produktangebot für die DAB-Qualitätssicherung. Ob für Audioprogramme, Verkehrsdurchsagekennungen, Radiotexte, Slideshows oder viele weitere DAB-Dienste, der DAB EDI-Archiver speichert alle gesendeten Daten eines gesamten Ensembles in DAB+ optimiert für eine spätere Auswertung, z.B. mit dem DAB-Scout ab.

Mehr zum DAB EDI-Archiver

 
 
 
DIGTALRADIO
 
 
Mehr Flexibilität mit Small Scale DAB

Auf Basis von Open-Source Software für die Encodierung, den DAB-Multiplex und die abschließende Modulation können Lösungen im Kleinleistungsbereich zu niedrigen Kosten realisiert werden. Maßgebliche Komponenten dafür werden aus dem Open Digital Radio-Projekt (ODR) bereitgestellt.

Das IRT hat diese Softwarekomponenten evaluiert und mit passenden Hardwarekomponenten in ein operativ einsetzbares transportables System integriert.

Die Präsentation und das Video finden Sie im Kolloquiumsrückblick zu Small Scale DAB.

 
 
 
PRODUKTIONSTECHNIK
 
 
IRT stellt IMF Analyser 1.0 vor

Das Interoperable Master Format (IMF) ist ein neuer SMPTE-Standard, der in der US-Filmindustrie und von Video-on-Demand-Plattformen genutzt wird. IMF wird zukünftig im Rundfunkmarkt als Anlieferungsformat eine wichtige Rolle spielen und ist auch als Archivierungsformat konzipiert.

Mit der Vorstellung seines ersten IMF Analysers 1.0 unterstreicht das IRT seine führende Rolle auf dem Gebiet der Qualitätskontrolle im dateibasierten Produktionsprozess. Der IMF Analyser analysiert und prüft IMF-Pakete eingehend hinsichtlich Vollständigkeit und Standardkonformität. Die im Produkt enthaltene Validierung des MXF-Containerformates basiert auf dem langjährigem MXF-Know-How des IRT.

Mehr zum IMF Analyser 1.0 finden Sie in der Produktinformation

 
 
 
NEUE AV-FORMATE
 
 
Was machen TV-Sender bei Virtual Reality und 360 Grad-Audio/Video?

Dieser Fragestellung ging der IRT-Thementag am 17. November auf der Tonmeistertagung in Köln nach.

Peter Wolff von der VR-Werbeagentur Markemotion aus München gab zu Beginn einen allgemeinen Überblick zu VR, den Marktzahlen und den potentiellen Chancen dieser noch jungen Technologie. Um das richtige Erzählen der Geschichten ging es bei Astrid Kahmke vom Bayerischen Filmzentrum. Für sie spielt auch der Ton eine wichtige Rolle, weil sich damit die Blicke des Nutzers in der virtuellen Welt lenken lassen.

ORF-Redakteur und Projektleiter Siegfried Steinlechner gab einen Einblick in die VR-Aktivitäten seines Senders. Große Aufmerksamkeit erzielte die VR-Produktion „Hahnenkammrennen 2016“ mit 1,5 Mio. Aufrufen via Facebook. Kay Meseberg berichtete, dass ARTE bei VR gleich auf mehrere Ausspielwege setzt: ARTE TV/360, ARTE 360 App, YouTube, Facebook und verschiedene Headsets. Die wichtigsten erzählerischen Herausforderungen bei VR-Produktionen führte Matthias Leitner von BR_Next in seinem Vortrag auf: Wer spricht? Was kann die Grafik? Wie oft schneiden? Wie erzählen? Authentizität vs. Inszenierung.

Dr. Frank Melchior gab einen Einblick in die 3D-Audio-Entwicklungsarbeiten von BBC R&D und stellte erste animierte VR-Produktionen vor. Für Michael Weitnauer vom IRT ist der Schlüssel für immersives Audio die objektbasierte Audiocodierung, die es erlaubt alle existierenden Systeme und Lautsprecheranordnungen abzudecken. Im EU-Forschungsprojekt ORPHEUS werden derzeit die Grundlagen hierfür erforscht. Für Dr. Johannes Steurer von ARRI liegt die größte technische Herausforderung noch bei der mangelnden Bildauflösung. Andere Faktoren, wie Bildwiederholrate, Blickfeld, Verzögerung und Bewegungsbereich sind bereits zufriedenstellend.

Die Präsentationen und Bilder zum IRT-Thementag finden Sie im Tagungsrückblick.                

    

 
 
 
AV- UND PRODUKTIONSSYSTEME
 
 
Zukunftsperspektiven der AV-Produktion

Der Workshop der AG Mediensysteme (MeSy) der Konferenz IT von ARD, ZDF, ORF und SRG ist schon zu einer gewissen Marke geworden und seit einigen Jahren auch öffentlich zugänglich. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch Gäste von Landesmedienanstalten, von Privat- und Pay-TV sowie der Industrie folgten der Einladung am 29. und 30. November ins IRT.

In diesem Jahr stand auf dem Programm ein Mix der Themen “Aktuelle Berichterstattung“, “IP-basierte Produktion“, “UHD“, “Metadaten“ und "neue Produktionsformate", wie z.B. IMF. Bewährt hat sich in diesem Jahr auch wieder eine gemeinsame Betrachtungsweise von Programm und Technik. In den Pausen gab es viele Möglichkeiten zum Netzwerken und zum Besuch der tagungsbegleitenden Ausstellung mit den Firmen Mayah, Rohde & Schwarz, Sony und dem IRT.

Eindrücke der Veranstaltung finden Sie in der Online-Bildgalerie.

 
 
 
FORSCHUNGSKOOPERATIONEN
 
 
Das EU-Projekt MPAT stellt sich kurz vor

MPAT (Multi-Platform Application Toolkit) ist ein Projekt um Medien-Produzenten ein Wordpress-ähnliches Werkzeug zur Verfügung zu stellen, um die Möglichkeiten des Connected TV einer breiten Masse zugänglich zu machen. Dazu gehören einerseits funktionale Aspekte, aber auch Vorlagen für Design und Navigation. Damit soll es für Anbieter einfacher werden, individuelle Apps zu gestalten, die ohne besondere technische Kenntnisse z.B. von Redakteuren erstellt werden und somit auch in bestehende Content-Managment-System eingebunden werden können. Das Open-Source Konzept MPAT soll alle notwendigen Funktionen bereitstellen, um überzeugende Multi-Screen Applikationen für HbbTV- und HTML5-basierte Geräte zu erstellen.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer modularen Plattform, die das Gestalten und Editieren von Multi-Screen Anwendungen für Programm-bezogene Inhalte auf TV, Video-On-Demand und OTT ermöglicht. Dabei sollten Apps, die sich auf TV und Video-Inhalte beziehen auf jedem Gerät nutzbar sein und einen nahtlosen Übergang zwischen den Geräten ermöglichen. Demnach sollte es für den Nutzer egal sein, ob man die Inhalte in einem herkömmlichen linearen Kontext oder als On-Demand konsumiert, da sich die Inhalte automatisch an den Nutzungskontext anpassen.

Mehr über das EU-Projekt MPAT

 
 
 
VORSCHAU
 
 
Merken Sie sich folgende Termine vor!

6. Februar 2017 | Kolloquium| Erfahrungen mit der UHD-Produktion in Europa | Astra Deutschland und TERN

20. Februar 2017 | Kolloquium | Holodeck –Innovative Anwendungen | Fraunhofer IIS

13. März 2017 | Kolloquium | “Wolfskinder“ – eine Produktion der Reihe TerraX I ZDF

21. + 22. März 2017 | Intensiv-Seminar (in Englisch) | HbbTV 2.0

27. März 2017 | Kolloquium | Waipu.tv | EXARING AG

29. + 30 März 2017 | Fachtagung | BEST & IRT | Mobilitätsservice 2.0

29 + 30. März 2017 |HbbTV Interoperability Workshop

4. + 5. April 2017 | Intensiv-Seminar | WLAN

22. - 27. April 2017 | Messe | NAB 2017

16. + 17. Mai 2017 | Intensiv-Seminar | Adaptive Streaming & MPEG DASH

 
 
 
IMPRESSUM UND DATENSCHUTZ
 
 

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