Vector Background Image

Digital Rights Management

Verschlüsselungsmodul wird eingesteckt

Mit dem Digital Rights Management (DRM) können Programmanbieter die Nutzung ihrer Inhalte besser kontrollieren. Die Rechte der Mediennutzer werden dabei hinsichtlich der zulässigen Dauer auf einen bestimmten Zeitraum, der zulässigen Umgebung (Ort, individuelles Empfangsgerät) sowie der Weitergabe des aufgezeichneten Contents an Dritte eingeschränkt. Das IRT beobachtet diese Entwicklungen im Hinblick auf einen freien und diskrieminierungsfreien Zugang zu Empfangsgeräten.  

Ermöglicht wird DRM durch die Übertragung von so genannten „Rechteobjekten“, die fest mit dem eigentlichen Content verbunden sind. Somit können diese Rechte nicht oder nur schwer durch Dritte („Hacker“) manipuliert werden. Nach Einschätzung der Europäischen Kommission werden DRM-Verfahren in Zukunft die „copy-levies“, also die Abgaben an Zweckverbände wie die GEMA, zunehmend ersetzen.

Während bisherige Verschlüsselungsverfahren mit CA (Conditional Access) lediglich den Zugriff von Mediennutzern auf Programmkanäle „freischalten“, können die Nutzungsrechte am Content mit DRM weiter unterteilt und eingeschränkt werden. DRM-Verfahren verwenden dabei ebenfalls die bekannten CA-Mechanismen wie den „Common Scrambling Algorithmus“ (CSA) und bauen somit auf den CA-Verfahren auf.

Die Arbeiten am IRT schaffen einen Überblick über den technischen Stand der Entwicklung von verschiedenen im Markt befindlichen DRM-Verfahren. Unsere Mitarbeiter können so einschätzen, welchen Einfluss diese Verfahren auf die zukünftige Entwicklung der Rundfunklandschaft haben werden.

Ihr Ansprechpartner

Andreas Brefort
Sachgebietsleiter
Head of Department
Tel. +49 (0)89 32399-403
Andreas Ebner
Fachreferent
Senior Engineer
Tel. +49 (0)89 32399-371