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Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist die Fähigkeit eines Systems (externe) Daten korrekt zu interpre­tieren, von diesen Daten zu lernen und das dabei Gelernte zum Erreichen spezifischer Ziele einzusetzen, wobei sich das System an Veränderungen anpasst.

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend in allen Bereichen des Alltags Einzug. Auch in der Medienproduktion und -verarbeitung ist KI eines der wichtigsten Werkzeuge der Zukunft, um automatisiert und damit kostensparend Problemstellungen zu lösen.

Regelungsaufgaben mit variablen und vielfältigen Eingangsgrößen, wie bspw. die geschickte Spei­cherung von Medieninhalten im Cache von Edge-Servern, können mit selbstlernenden Algorithmen optimiert werden. Zudem ermöglichen KI-basierte Methoden eine maschinelle Inhaltsanalyse, unter anderem für die semiautomatisierte Produktion oder für eine automatisierte und sofortige Trendanalyse von Reaktionen auf in sozialen Netzen ausgesendete Medieninhalte. Eine beispielhafte Anwendung, die bereits in mehreren öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten prototypisch untersucht wird, ist die KI-basierte Gesichtserkennung. Ziel ist es dabei, Prominente, wie Politiker, aber auch Moderatoren, in audio-visuellen Beiträgen automatisch zu erkennen und die damit verbundenen Beiträge mit entsprechenden Metadaten auszustatten, um sie künftig einfacher wiederzufinden.

Ebenso erscheint der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Bereichen mit hohem „Handarbeitseinsatz“, bei Regelalgorithmen, der semiautomatisierten Produktion und Aufbereitung von Inhalten (bspw. Roboter­journalismus) und Metadaten, für eine automatisierte Trendanalyse von Inhalten in Social Media Netzen, eine verbesserte SDR/HDR-Konversion oder bei Objekt-Extraktionen in Video-Sequenzen als besonders vielversprechend. 

Aufgabe des IRT ist es, die bereits existierenden Algorithmen auf ihre Arbeitsweise, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit hin zu untersuchen und deren Anwendungsgebiete im Sinne des maschinellen Lernens, wie bspw. Inhaltsanalysen und System-Optimierungen, zu hinterfragen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden in enger Zusammenarbeit mit den Rundfunkanstalten für deren konkrete Anwendung auf Probleme im Medienbereich übertragen. Zudem arbeitet das IRT an der Erweiterung und Ergänzung bestehender Ansätze, unter anderem in Kooperationen.

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Prokesch
Projektleiter
Project Manager
Tel. +49 (0)89 32399-394
Sebastian.Prokesch @ irt.de