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Cloud Production

Wolkenhimmel

Beim aktuellen IT-Trend Cloud Computing müssen Daten und Anwendungen nicht mehr auf dem eigenen PC oder Server gespeichert sein, sondern können ausgelagert und räumlich weit voneinander verteilt in einer öffentlichen oder firmeneigenen Cloud betrieben werden. Für den Rundfunk eröffnen sich hierbei bedarfsorientierte, kosteneffiziente und skalierbare Produktionsmöglichkeiten. Das IRT untersucht in einer Reihe von Projekten die Chancen und Risiken des Cloud Computing im Rundfunk.

Portale in der Produktion

Immer mehr Produkte im Produktionsumfeld werden als Portal-Lösungen angeboten. Die Anwender können mit PC, Tablet-PC oder sogar Smartphone dezentral einzelne Schritte im Produktionsprozess, wie beispielsweise Rohschnitt, Metadatenerfassung oder Recherche im vernetzten Hauptsystem durchführen. Im IRT werden verschiedene solcher Portal-Lösungen im Hinblick auf die Anforderungen des Rundfunks untersucht und getestet. Dabei werden Bedienbarkeit, MXF-Interoperabilität und Browserverhalten untersucht. Ebenso werden die Systeme verschiedenen Netzwerkstresstests unterzogen.

Filesync und -sharing

Wie wäre es, wenn sie immer uneingeschränkten Zugriff auf ihre Daten hätten, egal von welchem Ort oder Gerät? Die schöne neue Welt des Cloud-Computing verspricht genau das und Dienste, wie Dropbox & Co haben den Markt in Windeseile erobert. Doch durch die Datenskandale der letzten Zeit wachsen auch die Zweifel an der Sicherheit und Verlässlichkeit solcher Lösungen, werden die Daten doch auf dem Server des Anbieters vorgehalten. Viele dieser Firmen haben sowohl ihren Sitz als auch ihre Rechenzentren außerhalb Deutschlands bzw. der Europäischen Union und verfügen nicht selten über  datenschutzrechtlich bedenkliche Geschäftsbedingungen. Das IRT hat sich mit besonderem Blick auf die Bedürfnisse der Rundfunkanstalten ebenfalls dieser Thematik angenommen. Zunächst wurden Anforderungen an derartige Dienste definiert und anschließend  verschiedene am Markt befindliche Lösungen untersucht. Namentlich die Dienste IDGard, Syncplicity und Owncloud. Im Vordergrund standen hier vor allem Fragen hinsichtlich der Bedienbarkeit, Funktionalität und des Managements. Aber auch Kontrollfunktionen,  Sicherheitsmechanismen und der Datenschutz einer solchen Lösung wurden mit besonderem Augenmerk auf eine Nutzung im Rundfunk bzw. der Rundfunkproduktion geprüft.

MXF Analyser Cloud Service

Um die Interoperabilität beim Austausch von MXF-Dateien (Material Exchange Format) zu verbessern, ist Qualitätskontrolle unabdingbar. Mit dem MXF Analyser Cloud Service bietet das IRT nun einen einfachen und flexiblen Weg zur Analyse von MXF-Dateien. Gleichzeitig erweitert es damit sein Know-how auf dem Gebiet von cloudbasierten Produktionsmitteln.

Hier geht es zum MXF Analyser Cloud Service

Ihr Ansprechpartner

Dr. Markus Ludwig
Sachgebietsleiter
Head of Department
Tel. +49 (0)89 32399-321