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IMF

Das Interoperable Master Format (IMF) definiert ein Paket, das unterschiedliche Dateien beinhaltet. Dazu zählen wiederum MXF-Dateien (Video, Audio und Zusatzdaten) und zusätzliche beschreibende Dateien. Anhand der beschreibenden Informationen können nun verschiedene Versionen aus den enthaltenen MXF-Dateien gebildet werden. Als Beispiele sind hier verschiedene Sprach- und Untertitelversionen zu nennen oder auch gekürzte inhaltliche Versionen. Letztlich stellt IMF eine Art „Masterformat“ (meist in sehr hoher technischer Qualität) dar, aus dem verschiedene Versionen für unterschiedliche Distributionswege erzeugt werden können.

Die Standardisierung von IMF wurde durch die Hollywood Filmindustrie initiiert und wird bislang hauptsächlich von dieser eingesetzt. Daneben sehen aber auch On-demand-Video plattformen, wie Netflix, einen Vorteil in IMF und fordern deshalb dieses Anlieferungsformat ein. Für die Rundfunkanstalten könnte IMF ebenso interessant werden, wenn man an hoch qualitative Anlieferung von externen Produzenten denkt oder auch als mögliches Archivformat.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Markus Ludwig
Sachgebietsleiter
Head of Department
Tel. +49 (0)89 32399-321